Die Robotertechnik ist eine Wachstumsbranche. Die Grundlagen für angehende Programmierer und Ingenieure werden am Gymnasium „In der Wüste“ schon früh gelegt. Optimismus und Entdeckerfreude begleiteten die Schülerinnen und Schüler der Robotik-Arbeitsgemeinschaft vom ersten Tag an. Dank einer externen Förderung konnten zehn weitere Bausätze der Serie Lego Mindstorm angeschafft werden.

„Einfach cool“, war eine der ersten Reaktionen der Schülerinnen und Schüler der Robotik-AG am Gymnasium „In der Wüste“, als zehn neue Lego Mindstorm Bausätze vom Typ EV3 durch den Fachlehrer Dr. Andreas Comouth vorgestellt wurden. Die Bausätze führen die Jugendlichen spielerisch an immer komplexere Konstruktionen aus den vielfältigen Einzelteilen heran. Neben dem Aufbau steht die Programmierung im Vordergrund. „Man kann einfach alles machen, wozu man Lust hat. Und wenn mal etwas nicht funktioniert, muss man überlegen wie man die Probleme löst“, erläutert Daniel aus der 7c den interessierten Personen die Faszination, die von den Geräten ausgeht. Tüfteln, bauen, kreativ sein, fasst dann auch Dr. Comouth die Vorteile des Einsatzes der Bausätze zusammen. Diese werden über Tablets mit spezieller Software programmiert und gesteuert.

Gebildet in die Welt

Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „In die Wüste“ schätzen das breite MINT-Angebot (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Über Vierzig von ihnen besuchen derzeit allein in Jahrgangsstufe 5 den Interessenschwerpunkt MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und arbeiten in dieser Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit Studenten der Universität Osnabrück unter anderem mit Technik der Firma Lego.

Als zertifiziertes Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC bietet das Gymnasium „In der Wüste“ nun auch Informatik als Prüfungskurs im Abitur an. Für die jungen Roboter-Konstrukteure und Programmierer ist das aber noch kein Thema. Sie freuen sich erst einmal über die neuen Möglichkeiten und die neuen Herausforderungen, welche Ihnen die Bausätze bieten. Privat hat keiner der Schüler der Arbeitsgemeinschaft aufgrund der hohen Kosten ein solches Gerät.

Starke Partner

Dank einer Förderung durch den Technikfonds des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. und der VME-Stiftung des Arbeitgeberverbands NiedersachsenMetall konnte der Robotik-Bereich mit weiteren zehn Bausets und Tablets zur Bedienung ausgebaut werden. Die bisherigen fünf Bausätze waren bereits in die Jahre gekommen.